24 Tage, 2 Länder, viele Flossenschläge – Aufenthalt auf den Perhentian Islands

Nach Taman Negara fuhren wir in der Nacht über Kota Bahru auf die Perhentian Islands, die im Nordwesten von Malaysia liegen. Gerade noch erwischten wir, dank unseres netten Taxifahrers, noch das erste Schnellboot um 7:00 Uhr. Der Taxifahrer fuhr uns für relativ wenig Geld mit seinen uralten Mercedes rum, der schon mehr als 1 Million Kilometer auf den Achsen hat. Und er funktioniert immer noch einwandfrei.

In der früh mit dem Schnellboot auf die Perhentian Islands

In der früh mit dem Schnellboot auf die Perhentian Islands

Für den Aufenthalt auf den Inseln haben wir einen viertägigen Tauchkurs für den Padi Open Water Schein mit drei Übernachtungen gebucht. Für uns waren die Tage auf der Insel eines der Highlights in Malaysia. Durch den Tauchkurs bildete sich schnell eine lustige Truppe, die über die Tage immer größer wurde, obwohl auch fast jeden Tag wieder jemand abgereist ist.
Für den praktischen Teil des Kurses wurden wir in eine Vierergruppe eingeteilt, also in zwei Zweierteams. Die Gruppe bestehend aus uns Zweien und Harry und Connor alias McGregor (wurden liebevoll auch „the other couple“ genannt). Dazu bekamen wir den wohl lässigsten und pädagogischen besten Trainer namens Joost aus der Niederlande. Seine Fähigkeiten wurden bei Martina gefordert, die anfangs mit den Übungen zum Tauchmaskenabnehmen und -aufsetzten nicht so ihren Spaß hatte. Generell machten aber neben den Open Water Dives sogar die Übungen viel Spaß. Die Sicht war immer sehr gut, das Wasser angenehm warm und es schwimmen die ganze Zeit bunte Fische um einem rum.
Nach dem Bestehen des Kurses wurde richtig gefeiert. Nach der Bar stiefelten wir weiter zum Strand, an dem man endlich mal wieder mit guter Partymusik richtig feiern konnte.

Party am Strand

Party am Strand


Am Morgen darauf bereuten wir zuerst, dass wir am Tag davor uns für einen Fun Dive eingeschrieben haben. Auch unser Tauchtrainer war wenig begeistert, schon arbeiten zu müssen. Der feierte wie wir und wie fast alle von der Tauchschule ebenfalls am Tag davor tief in die Nacht hinein. Zum Tauchspot musste man zwanzig Minuten mit dem Schnellboot raus zu ein paar felsigen Inseln fahren. Im Nachhinein waren wir mehr als froh, dass wir diesen Tauchgang trotzdem gemacht haben. Die Unterwasserwelt war hier, wie versprochen, einfach traumhaft. Wir tauchten die fünfzig Minuten in 18 bis 8 Meter tiefe fast durchgängig durch bunte Fischschwärme über Korallen mit einer lebhaften Tierwelt.
Am letzten Tag machten noch eine Schnorcheltour, da wir dachten, mit wenig Geld noch drei bekannte Spots zu erkunden: Coral Bay, Shark Point und Turtle Point. Leider waren die Spots sehr überlaufen und viele Touristen scherrten sich wenig über die Hinweise zum Schutz der Natur. Viele fütterten Fische mit Brot oder standen auf den Korallen. Insgesamt blieben wir sechs Nächte auf der Insel, von denen wir jede genossen!
Anschließend ging es mit dem Nachtbus weiter nach Penang.

Unsere Tauchschule

Unsere Tauchschule

Unser Tauchinstruktor Joost

Unser Tauchinstruktor Joost

Ein Teil unserer Gruppe.

Ein Teil unserer Gruppe.

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