242 Tage, 14 Länder – Unser Aufenthalt in Louisiana

Ein ganz besonderes Ziel unserer Reise war ein Besuch bei Claudi in Lafayette in Louisiana. Da über Mardi Gras (der Amerikanische Fasching) viel geboten ist und das Wetter sehr angenehm ist, legten wir unseren Aufenthalt auf Ende Februar.
An den Wochenenden gab es zahlreiche Paraden. Diese bestehen aus einer Mischung aus Orchestern und geschmückten Wägen, von welchen die Mitfahrer Perlenketten in allen möglichen Farben schmeißen. Für Jungs ist der Anreiz besonders groß, Ketten zu fangen, da sie dagegen eingetauscht werden können, sich Brüste zeigen zu lassen (jedenfalls ist das in New Orleans möglich) Auch wenn wir diese Tradition nicht umsetzten, hatten wir mächtig Spaß beim Fangen der Ketten (Ketten, die auf dem Boden landen, dürfen nämlich nicht wieder aufgehoben werden!). Ganz amerikanisch trafen wir uns vor den Paraden gerne zum Grillen und Bier aus Dosen trinken . Einen Tag fuhren wir auch nach New Orleans, um uns Mardi Gras der extra Klasse nicht entgehen zu lassen. Die Wägen dort waren richtig cool gestaltet und die Stimmung lies auch nicht zu wünschen übrig. Natürlich spazierten wir auch die Bourbon Street entlang, in der es von Straßenmusikern, Alkohol und verrückten, gut gelaunten Menschen nur so wimmelte.

Reunion. Wir fangen die meisten Ketten!

Queen Kong rules

Bourbon Street in den Mardi Gras Farben

Mississippi Dampfer

Mit Claudi und Evan waren wir auch bei einer Swamp Tour. Derdiedas Swamp ist im Prinzip ein gefluteter Wald. Hier gab es Alligatoren und die Kulisse eignet sich im Winter ganz hervorragend für einen Horrorfilm.

Swamp Tour

Alligator im Swamp

Einen Abend fuhren wir zum Cajun Jam and Dance in die Stadt. Cajun ist die Kultur der Region, die z.B. ganz typische Gerichte, sowie eine eigene Tanz-und Musikrichtung hat.
Megan nahm uns noch für einen Tagesausflug in einen nahegelegenen Statepark, in dem wir uns Kajaks mieten und die Natur und Ruhe genossen.

Einen großen Teil der Zeit genossen wir aber auch einfach den Luxus bei Claudi. Es tat uns richtig gut, jeden Abend zu kochen (mit Salat!), Körnerbrot zu essen, Filme zu gucken, Bewerbungen zu schreiben, auf dem zu Sofa liegen, in den Biergarten zu gehen und natürlich Claudis Hochzeit mit zu planen 

Wir hatten eine richtig schöne und entspannende Zeit mit einem tollen Mix aus Entspannung und Unternehmungen. Vielen lieben Dank euch beiden, dass ihr uns Chaoten solange beherbergt habt!!

Am Campus von Claudis Uni gibt es einen Teich, in dem Alligatoren wohnen 😀

Abschiedsdinner. Schön wars mit euch 🙂

Die wohl ausgefallenste Arbeitskleidung, die ich kenne.

Es gibt hier nichts wasmannicht ohne Karte bezahlen kann. Hier eine Parkuhr. Aber auch der Geldautomaten-Drive-Thru hat uns sehr amüsiert….verrücktes Amerika

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